
Europa bietet eine Vielzahl einzigartiger und lebendiger Gay-Beaches, die nicht nur für ihre Offenheit, sondern auch für ihre landschaftliche Schönheit, Partyszene und entspannte Atmosphäre bekannt sind. Hier sind die sieben besten Schwulenstrände Europas, die jeder schwule Reisende kennen sollte:
1. Mar Bella Beach, Barcelona
Wer Stadturlaub und Sand unter den Füßen kombinieren möchte, landet früher oder später am Mar Bella Beach. Im Sommer treffen hier internationale Gäste auf die queere Szene von Barcelona – locker, textilfrei und mit viel Flirtpotenzial.
Die Strandbar BeGay sorgt für kühle Drinks und heiße Beats. Wer sich mit einem Mojito in der Hand auf eine der Sonnenliegen fläzt, hat beste Chancen auf nette Bekanntschaften. Besonders während des Circuit Festivals verwandelt sich der Strand in ein vibrierendes Schaulaufen durchtrainierter Körper und bunter Badehosen. Und nach dem Sonnenbaden ist es nur ein kurzer Abstecher ins nahe Gaixample-Viertel, wo das Nachtleben tobt.
2. Elia Beach, Mykonos
Mykonos ist das Synonym für queere Sommerfreuden – und Elia Beach ist mittendrin. Der längste Strand der Insel punktet mit feinem Sand, glasklarem Wasser und einem entspannten Publikum, das sich rechts vom Hauptzugang besonders wohlfühlt: Dort liegt der informelle Gay-Bereich.
Wer mag, lässt die Badehose gleich im Hotel, denn FKK ist hier keine Seltenheit. Die Atmosphäre: stilvoll, flirtbereit und international. Ob beim Wassersport oder beim Aperol Spritz in einer der Beachbars – wer offen ist, kommt schnell ins Gespräch. Während des XLSIOR-Festivals wird Elia zur Tanzfläche unter freiem Himmel.

3. Praia 19, Costa da Caparica
Lissabons queere Szene kennt nicht nur Bars, sondern auch Strände – und der beliebteste heißt Praia 19. Der lange, naturbelassene Sandstrand liegt südlich der Hauptstadt und ist ein Treffpunkt für FKK-Fans, Sonnenanbeter und alle, die es entspannt mögen.
Erreichbar ist der Strand über die nostalgische Transpraia-Bahn oder per Auto. Dort angekommen, erwartet die Besucher eine offene und liberale Atmosphäre. Eine kleine Strandbar versorgt alle mit dem Nötigsten, der Rest ist Selbstversorgung. Besonders junge Leute und internationale Gäste schätzen die Weite und das Freiheitsgefühl. Und wer genug Sonne getankt hat, kann abends zurück in die Szeneviertel von Lissabon düsen.
4. Maspalomas, Gran Canaria

Auf Gran Canaria scheint das ganze Jahr über die Sonne – und das wissen auch queere Reisende zu schätzen. Der berühmte Gay-Strand rund um Kiosk Nummer 7 in Maspalomas liegt eingebettet in eine einzigartige Dünenlandschaft, die an die Sahara erinnert.
Zwischen den Dünen geht’s locker zu, FKK ist Alltag, und wer möchte, kann sich auch mal kurz aus dem Sichtfeld der anderen zurückziehen. Der Weg dorthin ist ein kleiner Spaziergang durch den Sand, aber der lohnt sich. Wer es lebendiger mag, besucht später das nahe Yumbo Centrum – ein queeres Vergnügungszentrum mit Bars, Clubs und jeder Menge Unterhaltung.
5. Es Cavallet, Ibiza
Ibiza und Partys? Gehört zusammen wie Es Cavallet und die LGBTQ+-Community. Der südliche Abschnitt des weißen Sandstrands ist fest in queerer Hand – vor allem rund um die legendäre Chiringay-Bar.

Hier wird mit Drinks, Beats und Sonnenöl nicht gegeizt. FKK ist völlig normal, und wer in der Hochsaison herkommt, darf sich auf ein glamouröses Stelldichein aus aller Welt freuen. Die Kombination aus Naturstrand, chilliger Musik und der Nähe zu Ibiza-Stadt macht Es Cavallet zum perfekten Startpunkt für lange Nächte – oder für einen entspannten Badetag mit Blick auf das schimmernde Mittelmeer.
6. Playa del Muerto, Sitges
Wer Sitges kennt, weiß: Diese charmante Küstenstadt unweit von Barcelona ist ein queerer Hotspot. Der Playa del Muerto, versteckt hinter einem Pinienwald und Felsen, ist der älteste Schwulenstrand Europas – und ein Ort, an dem man sich wunderbar treiben lassen kann.
FKK ist hier die Norm, und eine kleine Bar versorgt alle mit dem Nötigsten. Die Atmosphäre ist entspannt, tolerant und weltoffen. Wer mag, mischt sich später unter die Partypeople der Stadt, denn das Nachtleben von Sitges ist mindestens genauso legendär wie seine Strände.
7. Lokrum Island, Dubrovnik
Etwas abseits vom Trubel liegt Lokrum – eine unbewohnte Insel vor Dubrovniks Küste. Hier geht’s ruhig und naturnah zu, und genau das macht den Reiz aus. Der felsige Südostküstenabschnitt hat sich als inoffizieller Schwulen-FKK-Bereich etabliert.
Man erreicht Lokrum mit dem Boot, die Atmosphäre ist diskret und entspannt. Zwischen schattenspendenden Pinien, sonnengewärmten Felsen und kristallklarem Wasser lässt sich ein Tag in aller Ruhe genießen – ganz ohne Clubs, Kioske oder Gedränge. Wer mal runterkommen will, findet hier genau das Richtige.
Diese sieben Strände zeigen: Europa bietet schwulen Reisenden auch echte Traumziele – mit viel Sonne, Selbstbestimmung und einem Hauch Glitzer.